Digitales Navigationssystem für Versorgung und Teilhabe

Ein digitaler Wegweiser soll Menschen Schritt für Schritt durch komplizierte Wege in Verwaltung, Versorgung und Teilhabe führen. Welche Schritte zur eigenen Lage passen, leitet er aus geprüften Quellen ab.

Auf einen Blick

Status
Konzept- und Validierungsphase
Stand
September 2026

Wie es weitergeht

Wir lassen die ersten Abläufe von Fachleuten prüfen und gleichen sie mit Betroffenen und Erfahrungen aus der Praxis ab. Danach legen wir fest, was die erste Testversion können soll.

Welches Problem wir bearbeiten

Informationen zu Pflegegrad, Grad der Behinderung (GdB), Eingliederungshilfe und weiteren Verfahren gibt es grundsätzlich. Trotzdem bleibt oft unklar, welche Information an dem Punkt wichtig ist, an dem man gerade steht, was als Nächstes zu tun ist und wann man eine Fachberatung braucht.

Was wir daraus entwickeln

Wir untersuchen, wie man offizielle Quellen – immer in der gültigen Fassung – mit der Lage der einzelnen Person und typischen Stolpersteinen verbinden kann. Daraus soll ein Wegweiser entstehen, der die nächste wichtige Frage, einen begründeten nächsten Schritt und – wenn nötig – den Weg zu einer passenden Beratung zeigt.

Als erste Prozessfelder sind GdB, Pflegegrad und Eingliederungshilfe vorgesehen. Weitere Verfahren werden ergänzt, sobald Quellen, Prozesslogik und praktische Nutzbarkeit ausreichend geprüft sind.

Das System ersetzt keine medizinische, rechtliche oder sozialrechtliche Einzelfallberatung.

Was bereits konkret läuft

  • Hinweise auf wiederkehrende Orientierungsprobleme stammen aus Rückmeldungen mehrerer Selbsthilfegruppen und einer ersten Rückmeldung aus der Pflegepraxis.
  • Für die ersten Themen halten wir fest, welche Quellen in welcher Fassung gelten, ab wann eine Beratung nötig ist und wo der digitale Wegweiser an Grenzen stößt.
  • Wir prüfen gerade, was sich mit festen Regeln abbilden lässt und wo weiterhin ein Mensch beraten muss.

Woran wir merken, dass wir vorankommen

  • Für einen klar definierten Fallstand lässt sich ein nachvollziehbarer nächster Schritt aus geeigneten, dokumentierten Quellen ableiten.
  • Nutzerinnen und Nutzer verstehen, warum dieser Schritt relevant ist und welche Grenzen die Navigation hat.
  • Unklare, widersprüchliche oder beratungsbedürftige Situationen werden erkennbar an geeignete Stellen weitergeleitet.